Verschwendung von Steuergeldern?


 

Hamburg, 25. Dezember 2025. Nach vierjähriger Amtszeit hat der Hamburger Antisemitismus-Beauftragte Stefan Hensel (ganz links im Bild) kürzlich seinen Rücktritt erklärt und in mehreren Medien die große Lücke zwischen den gesellschaftlichen Vorstellungen und der Wirklichkeit von Juden in Deutschland beklagt. Er könne aus persönlichen und familiären Gründen seine Aufgabe nicht länger erfüllen, wolle aber weiterhin engagiert bleiben, damit besonders Jugendliche und Kinder jüdisches Leben in seiner Vielfalt kennenlernen können.

Die wohlgesetzten Worte des ehrenamtlichen Amtsträgers, der aufgrund eines angeblichen DNA-Tests seine jüdische Herkunft mütterlicherseits beansprucht, sorgen mehr für Irritation als mitfühlendes Verständnis. So halten Kritiker dem 46-jährigen aus Wismar stammenden Kindergarten-Betreiber konzeptlosen Aktionismus ohne zielführende Maßnahmen vor. Die meisten Schlagzeilen und öffentliche Aufmerksamkeit habe er eigentlich nur durch eine eigennützig publizierte Kampagne über das nicht näher erklärte Unrecht erzeugt, die ihn zu diesem bedauerlichen Rücktritt gezwungen haben soll. Die mehrfach gestellte Frage nach vollbrachten Projekten gegen Antisemitismus und Förderung von Jüdischem Leben blieb bis heute unbeantwortet. 

Wie groß wäre allein die öffentliche Erklärungsnot, wenn die eine oder andere vergnügliche Informationsreise des Antisemitismus-Beauftragten hinterfragt werden sollte? Beispielsweise die teuren Ausflüge nach New York, an denen sogar Vertreter der Jüdischen Gemeinde (Vorstand und Geschäftsführung) an Bord waren. Sollten diese jüdischen Funktionäre etwa durch Stefan Hensel erfahren, wie wohl vertrautes Jüdisches Leben aussieht?

Keine Frage: Die Stadt Hamburg ist dringend gefordert, richtige (wirkungsvolle) Maßnahmen gegen den zunehmenden Antisemitismus zu ergreifen. Der Abschied von Stefan Hensel ist eine gute Gelegenheit für den erforderlichen Neustart mit einem geeigneteren Kandidaten.

© 2026 Michel Rodzynek. Alle Rechte vorbehalten. 

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