Durfte die Hamburger Gemeinde den Beauftragten 
für Antisemitismus überhaupt zum Mitglied machen? 

Jüdisch per DNA-Test?

Hamburg, 28. August 2025. Ist er wirklich jüdisch? Nach der massiven Kritik über seine schwachen Leistungen gibt´s nun auch erhebliche Zweifel an der wirklichen Herkunft des Hamburger Antisemitismusbeauftragten Stefan Hensel. 

 

Am 19.11.2024 hatte er in einem NDR-Interview auf einen DNA-Test verwiesen, wonach durch Zufall herausgekommen sei, dass seine Mutter angeblichen jüdisch war.  Wie auch Chat GPT bestätigt, könne per DNA allerdings nicht festgestellt werden, ob jemand nach der maßgebenden Halacha (Religionsgesetz) jüdisch ist. Für die Jüdische Einheitsgemeinde in Hamburg kann daher ein solches Verfahren kein verbindlicher Abstammungsnachweis sein. Dieser lässt sich entweder durch eine jüdische Mutter oder dem formellen Übertritt bestätigen. 

 

Es bestehen zunehmende Zweifel, ob und in welcher Form Stefan Hensel, der sich öffentlich auch zum Buddhismus bekannt hat, die eine oder andere Voraussetzung erfüllt.

 

Äusserst nachvollziehbar hingegen ist das gemeindepolitische Interesse für eine Mitgliedschaft des umstrittenen Antisemitisbeauftragten, der wie ein instrumentalisierter Erfüllungsgehilfe des Vorstands massiv gegen andere jüdische Organisationen wie z.B. das liberale Judentum agiert und gegen sie in den Behörden negative Stimmung macht. Dafür vernachlässigt der Kindergarten-Betreiber gänzlich seine Aufgaben als sogenannter Beauftragter für Antisemitismus (seit 2021).

 

Selbst als die Stadt Hamburg in Folge des Gaza-Krieges nach dem bestialischen Hamas-Überfall am 07.10.2023 monatelang ein Palästina-Protest-Camp auf der Moorweide genehmigte, das öffentlich lautstark zur Vernichtung von Israel aufrief, liess der sonst mitteilungsbedürftige 45-jährige Ostdeutsche aus Wismar den erwarteten Protest vermissen. Offenbar wollte er nicht seine Förderer im Hamburger Senat verprellen, die mit ihm einen Amtsträger in gerichtlich strittiger Art und Weise berufen haben, der so bequem ist wie ein flauschiges Sofa.

 

 

 

Mein Mail an Stefan Hensel vom 23.08.2025

 

Sehr geehrter Herr Beauftragter für Antisemitismus.

 

Der inzwischen öffentliche Streit um die künftige Besetzung ihrer Position lässt bislang eine entscheidende Frage offen: Was haben Sie in ihrer bisherigen Amtszeit an Ideen, Vorschlägen, Initiativen und Aktivitäten vorzuweisen, die – in welcher Form auch immer – die Berechtigung ihrer Berufung bestätigen würden?

Sie kommen mir vor, wie ein weisses Blatt Papier. Absolut leer. Ihre sogenannte Arbeit in diesem Amt lässt sich offenbar in keiner Weise beschreiben. 

 

Der Hamburger Antisemitismusbeauftragter wirkt auf mich wie ein „niedlicher Milchbubi”,  der sich für diese anspruchsvolle Aufgabe so eignet, wie ein Feuerzeug zum Aufschweißen eines Panzerschranks. Auf der Bühne ein harmloser Schattenboxer, aber hinter den Kulissen wohl ein giftschlangenartiger Lobbyist, der sein entfremdetes Amt für die Ausgrenzung des liberalen Judentums im Hamburger Senat missbraucht.  (Link zum TV-Bericht)

 

Mir ist übrigens schleierhaft, wie ein angeblich ursprünglicher Buddhist zu einem Juden geworden ist. Über welche „Konvertierungsbrücke” haben Sie sich eingeschlichen? 

Eine Religion, Herr Hensel, ist weder eine politische Partei oder ein Club. Sind Sie vielleicht jüdisch „geworden”, weil Sie dadurch irgendwelche Vorteile geniessen oder im öffentlichen Rampenlicht stehen dürfen?

Anders gefragt: Würden Sie auch zum Islam konvertieren, wenn ihnen z.B. die Emirate einen lukrativen PR-Job anbieten würden?

 

Wenn Sie uns Juden wirklich nützlich sein wollen, dann treten Sie einfach ab. Möglichst sofort und ohne schädliche Nebengeräusche. Das Ansehen von Israel und Judentum ist hierzulande auf einem beängstigenden Tiefpunkt. Wir brauchen kreative Macher und keine verschlimmbessernden „Sesselfurzer”.


Ich weiß, dieser Aufruf ist völlig naiv. Denn so einer wie Sie, hat quasi unlösbaren Sekundenkleber am Gesäß, wenn er sich an seinem Stuhl klammert. Da bleibt mir nur die Hoffnung auf die überfällige Erkenntnis der Verantwortlichen, dass der amtierende Antisemitismusbeauftragter dem politischen Ansehen der Stadt noch mehr schadet, als er dem jüdischen Leben in Hamburg nützen könnte.

 

Shalom 


 

Michel Rodzynek 

 


 


 

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