BILD:Skandal in der Hamburger St. Andreas-Kirche 



 

Pastor Kord Schoeler predigt Israel-Hass

Hamburg, 21. Oktober 2025. Manche Menschen behaupten falsche Dinge aus Dummheit oder Unwissenheit. 

Das ist zwar schlimm, erklärt aber den Grund ihrer Aussagen.

Andere wissen sehr wohl, dass die von ihnen verbreiteten Behauptungen Lügen sind.

Da stellt sich natürlich die Frage nach den Motiven ihrer Äusserungen.

 

Also möchte ich wissen, was einen sogenannten Gottesdiener dazu bringt (und befugt), unstrittige Tatsachen auf den Kopf zu stellen und nunmehr dem bedrohten Staat Israel als Reaktion auf den Hamas-Überfall im Oktober 2023 vorzuwerfen, das von ihm Gewalt und Vernichtungswille ausgingen. 

 

Wenn mildernde Umstände wie Alkohol- und Drogensucht oder wichtiger Medikamentenentzug ausscheiden, muss wohl nicht lange über die Absichten spekuliert werden. Offenkundig hat dieser Kirchenvertreter ein grundlegend gestörtes Verhältnis zum Judentum, das wohl aus seiner Sicht selbst nach dem millionenfachen Mord unschuldiger Kinder, Frauen und Männer durch seine damaligen Landsleute noch immer keinerlei Recht auf Selbstverteidigung besitzt. Es kommt mir vor, als müssten sich die vielfach ungeliebten Menschen jüdischen Glaubens allein schon deshalb wehrlos umbringen lassen, weil sie ja – so ja die vielzitierte Predigt von Kirchenkanzeln und Religionslehre in Klassenzimmern –  Jesus ans Kreuz genagelt hätten.

 

Was also scheinbar nicht ins antisemitisch verfärbte Weltbild des verblendeten Pastors passt, ist die empörende Konsequenz der Juden, zu den Waffen zu greifen und zu demonstrieren, wie teuer ihr bislang so billiges Fleisch und Blut geworden sind. Dass Israel dabei zu einer respektierten und schlagkräftigen Militärmacht geworden ist, begründet sich allein schon aus dem Völkermord durch Nazi-Deutschland.  

 

Gleichwohl ist Pastor Schoeler keineswegs ein Aussenseiter. Er könnte durchaus auf das Hamburger Rathaus verweisen. Immerhin war es der Senat, der nach Ausbruch des Gaza-Krieges ein Palästina-Protest-Camp auf der Moorweide genehmigt hatte, in dem lautstark für die Auslöschung des Staates Israel demonstriert wurde. 

 

Die historischen Parallelen zu damals sind unverkennbar.  Und dass sich die evangelische Kirche hierbei mehr als Förderer denn Hemmschuh outet, unterstreicht nur ihre Orientierungs und Sorglosigkeit.

 

 

https://www.bild.de/regional/hamburg/gewalt-und-vernichtungswillen-unverbluemter-israel-hass-von-kirchen-pastor-68f4b4b078596728f433d143

 



 


 


 

© 2026 Michel Rodzynek. Alle Rechte vorbehalten. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.