Das Glück der spätem Geburt
Das bewegte Leben eines jüdischen Sohnes von Holocaust-Überlebenden

Dieses Buch schildert das bewegende Leben eines Juden, der 1949 in Hamburg geboren wurde. Seine Eltern haben den Krieg in den Vernichtungslagern Auschwitz und Treblinka überlebt. Nach der Befreiung lernten sie sich in Hamburg kennen und blieben trotz ihrer grauenhaften Erlebnisse in Deutschland. Der Roman beschreibt das genetische Erbe dieser besonderen Generation. Sie hatte zwar das Glück der späten Geburt, dafür leidet sie aber unter den traumatischen Nachwirkungen des Völkermords durch die Nazis. Diese Verletzung ist wie eine riesige Wunde, die immer wieder aufreißt und nur sehr selten verheilt. Für viele Kinder der Überlebenden ist das Glück der späten Geburt eine Bürde auf Lebenszeit.